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Weisheiten aus aller Welt

 


Mit der Zeit lernst Du, dass eine Hand halten nicht dasselbe ist, wie eine Seele fesseln.

 

Und dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet,

und Begleiten nicht Sicherheit. Du lernst allmählich,

dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen.

Und Du beginnst Deine Niederlagen erhobenen Hauptes und offenen Auges hinzunehmen mit der Würde des Erwachsenen nicht maulend wie ein Kind.

Und Du lernst, all Deine Strassen auf dem Heute zu bauen, weil das Morgen ein zu unsicherer Boden ist.

 

Mit der Zeit erkennst Du, dass sogar Sonnenschein brennt, wenn Du zuviel davon abbekommst.

Also bestelle Deinen Garten und schmücke selbst Dir die Seele mit Blumen, statt darauf zu warten, dass andere die Kränze flechten.

Und bedenke, dass Du wirklich standhalten kannst...

und wirklich stark bist. Und dass Du Deinen eigenen Wert hast.


(Kelly Priest)



Die Stärke, die das Herz vor Verletzungen bewahrt,

hindert es auch daran, seine wahre Größe zu entwickeln.


(Khalil Gibran)


      


           

Man kann in Kinder nichts hineinprügeln, aber vieles herausstreicheln


(Astrid Lindgren)



Lasse los was du liebst,

kommt es zu dir zurück,

gehört es dir für immer,

kommt es nicht zu dir zurück,

hat es dir nie gehört.


(Konfuzius)



Die Einladung

Es interessiert mich nicht,
wie du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich will wissen,
wonach du dich so sehr sehnst,
dass es dir wehtut,
und ob du davon zu träumen wagst,
wonach sich dein Herz verzehrt.

Es interessiert mich nicht,
wie alt du bist.
Ich will wissen,
ob du es riskierst,
für deine Liebe als Narr dazustehen,
für deine Träume und das Abenteuer,
zu leben.

Es interessiert mich nicht,
wie deine Sterne stehen.
Ich will wissen,
ob du bis zu deinem wirklichen Leid vorgedrungen bist,
ob dich der Verrat des Lebens geöffnet hat
oder ob du dich zusammengezogen
und verschlossen hast vor Furcht oder weiterem Kummer:

Ich will wissen,
ob du Schmerz aushalten kannst,
meinen oder deinen eigenen,
ohne zu versuchen,
ihn zu verstecken,
verblassen zu lassen oder zu manipulieren.

Ich will wissen,
ob du Freude empfinden kannst,
meine oder deine eigene,
ob du voller Wildheit tanzen kannst
und dich von den Finger- bis zu den Zehenspitzen
in einen Rausch versenken kannst,
ohne zu mahnen, vorsichtig zu sein, oder realistisch,
oder an die Grenzen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht,
ob die Geschichte,
die du mir erzählst,
wahr ist.
Ich will wissen,
ob du einen anderen enttäuschen kannst,
indem du dir selber treu bleibst.
Ob du die Anschuldigung betrogen zu haben,
ertragen kannst
und ob du nicht deine eigene Seele betrügst.

Ich will wissen,
ob du treu sein kannst
und damit vertrauenswürdig.
Ich will wissen,
ob du Schönheit sehen kannst,
auch wenn sie nicht jeden Tag sichtbar ist.
Und ob du dein Leben aus Gottes Gegenwart speist.
Ich will wissen,
ob du mit Versagen leben kannst,
deinem und meinem,
und trotzdem noch am Ufer des Sees stehen kannst
und dem Silber des Vollmondes " Ja " zurufen kannst.

Es interessiert mich nicht,
wo du wohnst und wie viel Geld du hast.
Ich will wissen,
ob du nach einer Nacht voller Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst,
ausgelaugt und zermartert,
und tun kannst, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht,
wer du bist,
oder wie du hierher gekommen bist.
Ich will wissen,
was dich in deinem Inneren hält,
wenn alles andere wegbricht.

Ich will wissen
ob du mit dir allein sein kannst,
und ob du die Gesellschaft,
die du in diesen einsamen Momenten hast,
wahrhaft magst.



("Uriah Mountain Dreamer")



Wenn ein Kind kritisiert wird,

lernt es  zu verurteilen.

 

Wenn ein Kind angefeindet wird,

lernt es zu  kämpfen.

 

Wenn ein Kind verspottet wird,

lernt es schüchtern zu sein.

 

Wenn ein Kind beschämt wird,

lernt es sich schuldig zu fühlen.

 

Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird,

lernt es geduldig zu sein.

 

Wenn ein Kind ermutigt wird,

lernt es sich selbst zu vertrauen.

 

Wenn ein Kind gelobt wird,

lernt es sich selbst zu schätzen.

 

Wenn ein Kind gerecht behandelt wird,

lernt es gerecht zu sein.

 

Wenn ein Kind geborgen lebt,

lernt es zu vertrauen.

 

Wenn ein Kind anerkannt wird,

lernt es sich selbst zu mögen.

 

Wenn ein Kind in Freundschaft angenommen wird,

lernt es in der Welt Liebe zu finden.


(Text über dem Eingang einer tibetischen Schule)

 


Wer selbst kein Vertrauen hat, wird kein Vertrauen finden.


(Lao-Tse)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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